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01.09.2011

Netzwerktechnik auf den neuesten Stand gebracht


Dieser Text ist vom 01.09.2011 und könnte inhaltlich veraltet sein.

PLT networks GmbH mit Sitz in Bitburg ist Spezialist für modernste Automatisierung

Seit 2002 ist die PLT networks GmbH aktiv: Die Geschäftsführer Uwe Ebert und Andreas Schmitt wagten sich auf den Markt der industriellen Global Player. Kraftwerks-, Chemieanlagen- und Raffineriebetreiber, die optimierte Netzwerke für ihre Leittechnik benötigen, gehören zu den Kunden.

Bei der PLT networks GmbH und ihrer im luxemburgischen Echternach ansässigen Tochterfirma PLT automation S.à r.l. läuft – fast – alles auf Englisch. „Das ist unsere Projektsprache“, erläutert Andreas Schmitt, gemeinsam mit Uwe Ebert Geschäftsführer und Unternehmensgründer. Beide verfügten bereits über mehr als 20 Jahre Berufs- und Branchenerfahrung, als sie sich 2002 nach dem Verkauf ihres bisherigen Arbeitgebers an einen Großkonzern selbstständig machten und von Frankfurt/Main in die Südeifel wechselten. Für Schmitt, der wie Ebert jahrelang auf internationalem Parkett gearbeitet hatte, war es eine Rückkehr. Er strahlt die solide und lebenspraktische Bodenständigkeit aus, die einen typischen Eifeler Mittelständler charakterisiert. Und das ist er auch. „Ich komme hier aus Bitburg“, verrät er. „Auch die meisten unserer Beschäftigten stammen aus der Region. Nur einige Außendienstler sind von woanders her.“ Die Verbundenheit mit dem Standort Eifel-Luxemburg sei notwendig – vielleicht, um jene Bodenhaftung zu halten, die dem Unternehmen bei seinen Kunden das besondere Renommee und viele Weiterempfehlungen verschafft hat.

PLT Bild 1In Bitburg und Echternach sind insgesamt 35 Menschen bei PLT beschäftigt, überwiegend Techniker. Sie müssen die Bereitschaft mitbringen, selbstständig und eigenverantwortlich fern der Heimat zu arbeiten und sich auch auf fremde Kulturen einzulassen. Denn sie werden zu Einsatzorten in der ganzen Welt geschickt: nach China, El Salvador, Indien oder Südkorea und in mehrere europäische Staaten. Einer der wichtigsten Auftraggeber ist der norwegische Energieriese Statoil. Auch der Energie- und Automationstechnik-Konzern ABB – hierzulande einer der Mitwettbewerber – ist mit seinen dezentralen Niederlassungen in Italien, Österreich und auch in Südafrika ein wichtiger Geschäftspartner. In Deutschland arbeitet PLT unter anderem für die BASF AG in Ludwigshafen, die Wacker Chemie Burghausen, das Infraserv Höchst Kraftwerk oder Solvay Rheinberg.

STÄNDIGE FORTENTWICKLUNG VON TECHNOLOGISCHEN STANDARDS
Laien dürften einige Schwierigkeiten haben, die Besonderheiten des komplexen Geschäftsfelds von PLT zu begreifen. Andreas Schmitt, von Hause aus Diplom-Ingenieur für Automatisierungstechnik, und der Mess- und Regeltechniker Uwe Ebert erklären es möglichst allgemeinverständlich: „Bei uns geht es um so genannte Leittechnik. Das heißt: Wir gestalten die Software passgenau für große Anlagen, die von einer Stelle aus gesteuert und geleitet werden, beispielsweise Kraftwerke, Chemieanlagen, Raffinerien oder Kläranlagen. Hier werden an verschiedenen Stellen dezentral Daten gemessen, aber in einem Leitstand zentral erfasst, grafisch abgebildet und verarbeitet. Die präzise Funktionalität der verschiedenen Anlagengeräte wie Ventile oder Pumpen wird so gewährleistet.“ Zwar gebe es vorgefertigte Software für diese Aufgaben, aber: „Das ist oft nur eine Art Hülle, die noch auf die individuellen Ansprüche hin maßgeschneidert werden muss. Genau das ist der besondere Kern unserer Leistung.“ Dafür muss das PLT-Team, wie Schmitt betont, eine ständige Gratwanderung leisten zwischen dem professionellen Umgang mit den bestehenden Strukturen und eigener Kreativität für das Finden angemessener Lösungen. Die Kenntnis der Standards allein reiche nicht aus.

PLT Bild 2Hinzu kommt bei bestehenden älteren Anlagen die Umstellung auf modernere Technologien: So können heutzutage deutlich größere Datenmengen verarbeitet werden als noch vor Jahren. Mit dem Ergebnis, dass die vorhandene Verkabelungstechnik den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Auch hier wird nachgerüstet und die überkommene Software in das neue System „migriert“, wie es im Fachjargon heißt. Immer wieder müssen die Kapazitäten der Computertechnik angepasst sowie Teile der Netzwerktechnik aktualisiert werden, die sonst den Datenfluss verlangsamen. Ein anderes großes Thema ist die Sicherheit von Netzwerken und Daten. „Selbst Unternehmen, die mit großen Informationsvolumina umgehen müssen, vernachlässigen nicht selten externe Backups, die verhindern, dass Daten verloren gehen können“, lautet Schmitts Erfahrung. „Hier setzt auch ein wesentlicher Teil unserer Beratungstätigkeit an.“

WEITERBILDUNG FÜR DEN EIGENVERANTWORTLICHEN UMGANG MIT IT
Die PLT macht ihre Kunden fit für das perfekt funktionierende und wettbewerbsfähige Büro und hilft so, Kosten zu sparen. Über die entsprechende Beratung hinaus bietet das Bitburger Unternehmen Schulungen für Angehörige anderer Firmen an, die danach als Systemadministratoren selbstständig alle anstehenden Probleme lösen können. „Wir haben eigens einen offiziellen Microsoft-Trainer eingestellt. Bei uns können mittelständische Unternehmen, aber auch Freiberufler das notwendige Know-how für Exchange 2010, Windows 7 und Microsoft Server 2003 und 2008 erwerben.“ Mit einer eng begrenzten Teilnehmerzahl von nur vier Schülern pro Kurs werden intensive Lerneffekte gewährleistet. Auch intern sind die Zeichen auf gute Qualität von Ausbildung gestellt: Jedes Jahr wird ein junger Mensch zum System-IT-Elektroniker ausgebildet; der zuletzt ausgebildete ist Bester seines Jahrgangs bei der IHK Trier. Alle Azubis durchlaufen eine Ausbildung zum Microsoft Enterprise Systems Administrator und werden übernommen. Eine Kooperation mit der Fachhochschule Kaiserslautern ermöglicht ihnen ein duales Studium mit weiteren guten Karriereaussichten. Somit ist für den fachlichen Nachwuchs bestens gesorgt. Die jungen Mitarbeiter werden in altersgemischten Teams eingesetzt, so dass Erfahrung und Innovationskraft Hand in Hand gehen.

Damit wachsen auch die Leistungskapazitäten von PLT. So will der flexible und bedarfsgerecht arbeitende Global Player seine Kompetenzen auch einer Kundschaft zur Verfügung stellen, die bislang nicht von der Expertise des Bitburger Unternehmens profitieren konnte. „Schließlich ist die Basistechnologie für Konzerne, mittelständische und kleinere Unternehmen oder Freiberufler wie Steuerberater oder Arztpraxen gleich, lediglich die Applikationen sind andere. Wir können unser Fachwissen ebenso gut auch hier vor Ort anbieten“, schildert Schmitt die mögliche Expansion im Dienstleistungsbereich für den Mittelstand. Als zertifizierter Platinum-Partner von Dell, als Leasingpartner von BFL und mit der Achilles-Zertifizierung sieht er sein Team bestens in der Lage, die kleineren Unternehmen, Praxen und Kanzleien in der Region sowohl mit passgenauer Software wie mit Hardware zu mittelstandsgeeigneten Konditionen zu unterstützen. „Wir können beispielsweise gewährleisten, dass im Falle eines schadhaften Gerätes innerhalb von vier Stunden Austauschteile geliefert werden. Damit läuft der Betrieb schnellstmöglich reibungslos weiter.“ Eine beruhigende Sicherheit, die auch Mittelstands- und Kleinbetriebe schätzen dürften.

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