01.09.2011
Aktion Fit für die Zukunft startet in die zweite Runde
Dieser Text ist vom 01.09.2011 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Förderprojekt für HOGA-Betriebe kommt gut an
Die Konkurrenzsituation im Tourismus verschärft sich zunehmend. Rheinland-Pfalz steht mit den deutschen Destinationen im Verdrängungswettbewerb. Deshalb hatte das Land Themen mit landesweiter Bedeutung und den größten Marktchancen definiert und 2008 die Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2015 verabschiedet. Auch die neue Landesregierung steht hinter der Tourismusstrategie und hat sich zum Ziel gesetzt, die Ausrichtung des Landes auf die vier Schwerpunktthemen Wandern, Radwandern, Wein und Gesundheit (auf der Themenbasis Kultur) weiter voran zu bringen.
Dies kann nur gelingen, wenn alle Tourismusakteure in Rheinland-Pfalz ihre Kräfte bündeln und die Strategie im partnerschaftlichen Zusammenwirken umsetzen. Deshalb haben sich neben der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH auch der DEHOGA Rheinland-Pfalz und die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz die Unterstützung der Tourismusstrategie auf die Fahne geschrieben.
Ein Baustein dazu ist die vom DEHOGA Landesverband Rheinland-Pfalz Ende 2009 ins Leben gerufene „Aktion Fit für die Zukunft“, die in Zusammenarbeit mit der Landesregierung und der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH durchgeführt und von den Industrie- und Handelskammern begleitet wird. Ziel ist es, die Unternehmen im Gastgewerbe für die Tourismusstrategie 2015 zu sensibilisieren und eine konkrete Hilfestellung zu bieten, die Betriebe auf die oben genannten Themen auszurichten. Denn die Strategie soll nicht nur von den touristischen Institutionen gelebt werden - die tragende Säule des Tourismus im Land sind die Betriebe.
Projektmanagerin Dr. Britta Stolberg-Schloemer zu den bisherigen Erfahrungen: „Nach einer Laufzeit von 1,5 Jahren kann man sagen, dass das Projekt von den Teilnehmern sehr positiv bewertet wird.“ Bei der Einzelberatung werden besonders die Themen Finanzierung und Förderung nachgefragt, aber auch die Angebote rund um das Thema Social Media – web 2.0 liegen hoch im Kurs.
„Die Erfahrung zeigt aber auch sehr deutlich, dass wir alle Schulungsangebote möglichst in die ruhigeren Wintermonate legen müssen, damit möglichst alle daran teilnehmen können. Daher freue ich mich auf die nächste Phase und einen „heißen“ Winter“, so Stolberg-Schloemer weiter.
• Angebotsentwicklung,
• Management und Führung,
• Marketing und Vertrieb,
• Finanzierung und Förderung.
Diese Schulungen führen entsprechende Fachleute in den jeweiligen Betrieben durch. Insgesamt stehen jedem Betrieb zwölf Stunden Beratung zu. Ferner wird überprüft, ob und wie die Kooperation und Vernetzung mit den Touristikern vor Ort beziehungsweise auf regionaler Ebene zu verbessern ist.
Durch die Projektmanagerin erfolgen zunächst die Bedarfsermittlung und die Erstellung des Maßnahmenplans sowie die Koordinierung der Workshops und Einzelbetriebsberatungen. Darüber hinaus betreut sie die Betriebe bei der innerbetrieblichen Umsetzung der neu erworbenen Kenntnisse. Sie begleitet die Betriebe während der gesamten Projektlaufzeit, intensiviert das Netzwerk zwischen den Betrieben und den Touristikern sowie anderen Kooperationspartnern und pflegt entsprechende Kommunikationswege.
Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu sichern, wird eine online-Plattform aufgebaut, die den Projektpartnern und teilnehmenden Betrieben zur Verfügung steht: www.dehoga-affdz.de. Ein regelmäßig erscheinender Newsletter informiert über den aktuellen Stand und geplante Aktivitäten. Betriebe, die den Prozess bereits durchlaufen haben, übernehmen eine Patenschaft für die Newcomer, so dass unter den Teilnehmern ebenfalls ein Netzwerk entsteht.
Dies kann nur gelingen, wenn alle Tourismusakteure in Rheinland-Pfalz ihre Kräfte bündeln und die Strategie im partnerschaftlichen Zusammenwirken umsetzen. Deshalb haben sich neben der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH auch der DEHOGA Rheinland-Pfalz und die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz die Unterstützung der Tourismusstrategie auf die Fahne geschrieben.
„Wie der Titel es sehr treffend ausdrückt, macht das Projekt tatsächlich "Fit für die Zukunft". Mir wurde unter anderem noch bewusster, wie wichtig die neuen Medien tatsächlich für die Zukunft sind. Es gilt nicht nur die richtigen Werkzeuge zu nutzen, sondern diese auch sinnvoll und effektiv einzusetzen. Ohne die neu erworbenen Kenntnisse, die von gut gewählten Dozenten vermittelt werden, wäre es mir wesentlich schwerer gefallen.“
Daniele Haas, Hotel zum Goldenen Stern, Prüm
Ein Baustein dazu ist die vom DEHOGA Landesverband Rheinland-Pfalz Ende 2009 ins Leben gerufene „Aktion Fit für die Zukunft“, die in Zusammenarbeit mit der Landesregierung und der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH durchgeführt und von den Industrie- und Handelskammern begleitet wird. Ziel ist es, die Unternehmen im Gastgewerbe für die Tourismusstrategie 2015 zu sensibilisieren und eine konkrete Hilfestellung zu bieten, die Betriebe auf die oben genannten Themen auszurichten. Denn die Strategie soll nicht nur von den touristischen Institutionen gelebt werden - die tragende Säule des Tourismus im Land sind die Betriebe.
QUALIFIZIERUNGSANGEBOT AUF ANFORDERUNGEN DER BETRIEBE ZUGESCHNITTEN
Über eine Laufzeit von drei Jahren werden im Rahmen von Workshops und vor allem in Einzelunternehmensberatungen insgesamt 110 Betrieben die Zielsetzung und Inhalte der Strategie sowie der touristischen Themen - Wandern, Radwandern, Wein und Weinkulturlandschaft, Gesundheit - vermittelt und individuelle Lösungen zur Neupositionierung am Markt entwickelt. Natürlich werden auch die Querschnittsthemen Qualität, Kultur, Barrierefreiheit/Demographischer Wandel sowie regionale und branchenspezifische Sonderthemen berücksichtigt. In der ersten Projektphase werden aktuell 57 Betriebe geschult.Projektmanagerin Dr. Britta Stolberg-Schloemer zu den bisherigen Erfahrungen: „Nach einer Laufzeit von 1,5 Jahren kann man sagen, dass das Projekt von den Teilnehmern sehr positiv bewertet wird.“ Bei der Einzelberatung werden besonders die Themen Finanzierung und Förderung nachgefragt, aber auch die Angebote rund um das Thema Social Media – web 2.0 liegen hoch im Kurs.
„Die Erfahrung zeigt aber auch sehr deutlich, dass wir alle Schulungsangebote möglichst in die ruhigeren Wintermonate legen müssen, damit möglichst alle daran teilnehmen können. Daher freue ich mich auf die nächste Phase und einen „heißen“ Winter“, so Stolberg-Schloemer weiter.
KONKRETE UNTERSTÜTZUNG DER BETRIEBE IM FOKUS
Das Qualifizierungsangebot wird zielgerichtet auf die spezifischen Anforderungen der Teilnehmer zugeschnitten, zum Beispiel in den Bereichen• Angebotsentwicklung,
• Management und Führung,
• Marketing und Vertrieb,
• Finanzierung und Förderung.
Diese Schulungen führen entsprechende Fachleute in den jeweiligen Betrieben durch. Insgesamt stehen jedem Betrieb zwölf Stunden Beratung zu. Ferner wird überprüft, ob und wie die Kooperation und Vernetzung mit den Touristikern vor Ort beziehungsweise auf regionaler Ebene zu verbessern ist.
Durch die Projektmanagerin erfolgen zunächst die Bedarfsermittlung und die Erstellung des Maßnahmenplans sowie die Koordinierung der Workshops und Einzelbetriebsberatungen. Darüber hinaus betreut sie die Betriebe bei der innerbetrieblichen Umsetzung der neu erworbenen Kenntnisse. Sie begleitet die Betriebe während der gesamten Projektlaufzeit, intensiviert das Netzwerk zwischen den Betrieben und den Touristikern sowie anderen Kooperationspartnern und pflegt entsprechende Kommunikationswege.
„Das Projekt „Fit für die Zukunft“ war und ist für uns und unseren Betrieb eine Bestätigung unserer Zukunftspläne. Durch den Kontakt mit Kollegen aus ganz Rheinland-Pfalz in den Workshops, aber auch durch die Möglichkeit mit Spezialisten aus verschiedenen Fachbereichen im eigenen Betrieb zu arbeiten, konnten wir bereits jetzt neue Ideen in Angriff nehmen.“
Linda Gerhardt, Hotel Gräffs Mühle, Traben-Trarbach
Um die Nachhaltigkeit des Projektes zu sichern, wird eine online-Plattform aufgebaut, die den Projektpartnern und teilnehmenden Betrieben zur Verfügung steht: www.dehoga-affdz.de. Ein regelmäßig erscheinender Newsletter informiert über den aktuellen Stand und geplante Aktivitäten. Betriebe, die den Prozess bereits durchlaufen haben, übernehmen eine Patenschaft für die Newcomer, so dass unter den Teilnehmern ebenfalls ein Netzwerk entsteht.
INFORMATIONEN ZUM BEWERBUNGSVERFAHREN
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Welche Voraussetzungen müssen die Betriebe erfüllen?
Da der DEHOGA Landesverband bei all seinen Aktivitäten nachhaltig und konsequent auf Qualität setzt, gehören eine SQ-Zertifizierung für den Betrieb oder der Nachweis eines geschulten Mitarbeiters als Qualitätscoach zu den Zugangskriterien zu unserem Programm. Oder der Betrieb sollte nach den Kriterien der deutschen Hotelklassifizierung mit Sternen ausgezeichnet sein.
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Was kostet die Teilnahme?
Die Betriebe zahlen einmalig netto 680 Euro. Durch die Förderung der Maßnahme seitens des Ministeriums und einem Eigenanteil des DEHOGA Rheinland-Pfalz sowie der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH erhalten die Betriebe eine Leistung im Wert von netto 3.500 Euro.
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Ab wann kann man sich wieder bewerben?
Bewerbungen für die zweite Phase sind ab sofort bis Ende September möglich. Info: Dr. Britta Stolberg-Schloemer, Telefon: (01 72) 8 96 10 07, E-Mail: stolberg@dehoga-zentrum.de.
AUS DER REGION TRIER NEHMEN TEIL:
Hotel Deutscher Hof, Trier; Nells Park Hotel, Trier; Weingut & Gästehaus Giwer Greif, Wasserliesch; Hotel zum Anker, Neumagen-Drohn; Plantinum Vitalis-Seeresort & Spa, Kell am See; Weinromantikhotel Richtershof, Mülheim; Familien-Hotel Hochwald, Horath/Hunsrück; Hotel Garni Winzerhof, Piesport; Hotel Landhaus Rotenberg, Wittlich; Hotel Heidsmühle, Manderscheid; Hotel Zum Goldenen Fässchen, Daun; Calluna Hotel Gerolstein, Gerolstein; Hotel Zum Goldenen Stern, Prüm; Gasthaus Herrig, Meckel; Hotel Hauer, Bollendorf; Weinhaus Hotel Gräffs-Mühle, Traben-Trarbach; Hotel Villa Melsheimer, Reil/Mosel