IHK Trier


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(Foto: Ensch Media)
  • Wählen Sie Ihre IHK-Vollversammlung!

    IHK-Mitgliedsbetriebe geben im Herbst ihre Stimme für das "Parlament der Wirtschaft" ab

  • Ansprechpartner
    Foto: Jennifer Schöpf
    Recht und Steuern

    Jennifer Schöpf

    Tel.: (06 51) 97 77-4 11
    Fax: (06 51) 97 77-4 05
    schoepf@trier.ihk.de

Es wird spannend: Sie, die 28 500 IHK-Betriebe in der Region Trier, können im August und September die Mitglieder der Vollversammlung für die kommenden fünf Jahre wählen – zum ersten Mal auch online!

Im "Parlament der Wirtschaft" kommen Unternehmer aus der gesamten Region zu Wort, melden die Themen und Probleme an, um die sich die IHK kümmern soll. Die Vollversammlung bündelt die Meinungen ihrer Mitglieder – zum Gemeinwohl aller Betriebe. Damit sie auch in den kommenden fünf Jahren mit einer lauten Stimme sprechen kann, sind Sie als unsere Mitglieder aufgerufen, sich an der IHK-Wahl 2019 zu beteiligen!

  • Offizielle Bekanntmachungen des Wahlausschusses

    Die Bekanntmachungen des IHK-Wahlausschusses finden Sie hier.
  • Was ist die IHK-Vollversammlung?

    Sie ist das höchste Gremium, sozusagen das Herzstück der IHK Trier, und repräsentiert die Wirtschaft in der Region. 43 Unternehmerinnen und Unternehmer, die alle fünf Jahre neu gewählt werden, bilden die IHK-Vollversammlung und wirken ehrenamtlich an ihrer Arbeit mit. Sie vertreten das Gesamtinteresse aller gewerblichen Unternehmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Dabei steht das Gemeinwohl im Mittelpunkt, nicht das Einzelinteresse.
    So hat bei der Wahl jedes Mitgliedsunternehmen eine Stimme – ob Ein-Mann-Betrieb oder großes Unternehmen. Die Sitze teilen sich verschiedene Wahlgruppen untereinander auf. Auf diese Weise nimmt das Gremium die Interessen aller IHK-Zugehörigen wahr und verschafft deren Wünschen und Anregungen Gehör.
    Die Vollversammlung verkörpert also mit Sachverstand und Engagement die Selbstverwaltung der Wirtschaft. Sprich: Unternehmen regeln einen großen Teil der Aufgaben selbst, die sie betreffen.
  • Worüber entscheidet das „Parlament der Wirtschaft“?

    Die Vollversammlung bestimmt die Richtung und die Schwerpunkte der IHK-Arbeit. Sie tagt in der Regel dreimal im Jahr und beschließt über alle Fragen, die für die gewerbliche Wirtschaft in der Region Trier oder für die Tätigkeit der Kammer von grundsätzlicher Bedeutung sind. Dazu gehören Stellungnahmen zu wirtschaftspolitischen Fragen sowie der Haushaltsplan, die Satzung und die Gebührenordnung der IHK Trier.
    Aus der Mitte der Vollversammlung werden der Präsident und die Vizepräsidenten gewählt. Zudem beruft sie die ehrenamtlichen Mitglieder der Ausschüsse, die sie beraten und Inhalte sowie Positionen entwickeln. Bei der IHK Trier gibt es sechs Ausschüsse: Wirtschafts- und Regionalentwicklung, Handel und Standortmarketing, Wein, Tourismus, Verkehr und Logistik sowie Berufsbildung.
  • Wer darf wählen?

    Ihre Stimme abgeben dürfen die Mitgliedsbetriebe der IHK Trier. Natürliche Personen wählen selbst, juristische Personen durch eine vertretungsberechtigte Person. Ein Prokurist kann somit für Unternehmen vom Wahlrecht Gebrauch machen, wenn er ebenfalls im Handelsregister eingetragen ist. In bestimmten Fällen ist es auch möglich, einen Wahlbevollmächtigten einzusetzen.
  • Wie läuft die Wahl ab?

    Die noch amtierende Vollversammlung hat im Dezember 2018 die Wahlordnung beschlossen und einen Wahlausschuss gewählt, der unter anderem die Fristen und Termine bestimmt. Die Wahlgruppen spiegeln die Branchen und die Wirtschaftsstruktur des Kammerbezirks wider. So wählen zum Beispiel die Handelsvertreter die Kandidaten der Wahlgruppe Versicherungs- und Handelsvermittlung, die Industrie wählt die Vertreter der Industrie und so weiter.
    Mitte August erhalten die Unternehmen ihre Wahlunterlagen. Ihre Stimme abgeben können sie dann bis Mitte September 2019. Gewählt wird in Form einer freien, gleichen, geheimen und direkten Wahl. Zum ersten Mal in der Geschichte der IHK Trier können Sie nicht nur per Brief, sondern auch online Ihr Kreuz machen! Dazu bekommen Sie zusammen mit Ihren Briefwahlunterlagen persönliche Zugangsdaten für ein Online-Wahlsystem zugesendet. Wer dort seine Stimme abgegeben hat, ist anschließend für die postalische Wahl gesperrt – und umgekehrt. So wird eine Dopplung verhindert.
    Im Anschluss an die Auszählung wird das Ergebnis auf der Internetseite der IHK Trier bekannt gegeben. Ein Monat später endet die Frist für Einsprüche zum Wahlergebnis. Die Amtszeit der neuen Vollversammlung beginnt mit der konstituierenden Sitzung Ende 2019.
  • Die Kandidaten

    IHK-Mitglieder können bis Ende Mai für ihre Wahlgruppe und ihren Wahlbezirk schriftlich Wahlvorschläge einreichen. Es ist auch möglich, sich selbst als Kandidat vorzuschlagen.
    Ein Bewerber kann nur für die Wahlgruppe und den Bezirk benannt werden, für die er beziehungsweise sein Unternehmen wahlberechtigt ist. Und aus jedem Mitgliedsunternehmen darf sich nur eine Person zur Wahl stellen.
  • Das hat die IHK-Vollversammlung bewegt!

    Steuerreformen, Tourismuspolitik, Digitalisierung – hier zeigt das „Parlament der Wirtschaft“ Flagge

    Wer erfolgreich wirtschaften will, braucht ein wirtschaftsfreundliches Umfeld. Einen starken Standort. Dafür machen sich die Unternehmer in der IHK-Vollversammlung stark. Sie reden mit, wenn es um wegweisende Entscheidungen geht. Sei es in der Region Trier, auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene.

    In der vergangenen Legislaturperiode hat die Vollversammlung der IHK Trier wieder vieles bewegt. Also: Reden auch Sie mit und beteiligen Sie sich an der diesjährigen Wahl! Im Herbst haben Sie die Möglichkeit, Ihre Vertreter in das „Parlament der Wirtschaft“ zu wählen. Und natürlich freuen wir uns über jedes vertraute wie neue Gesicht, das für einen Platz in dem Gremium kandidiert!

    Wegweiser der IHK-Arbeit
    Welche Projekte die IHK Trier angeht, nach welchen Grundsätzen sie handelt, das bestimmt die Vollversammlung in ihren Sitzungen. Sie entscheidet regelmäßig über die Jahresaktivitätenplanung und die Wirtschaftspläne; 2016 zudem über das neue Leitbild der IHK Trier: Was die Kammer für die Unternehmen leistet, mit welchem Selbstverständnis sie dies tut, welche Ziele und Visionen sie verfolgt. 2018 beschließt sie unter anderem eine Digitalisierungsstrategie. Die auf drei Jahre angelegten Projekte sollen die Arbeit der IHK im Interesse der Betriebe verbessern.

    Politische Positionen
    Wo immer politische Entscheidungen die Wirtschaft tangieren, mischen sich die IHKs und ihr Dachverband DIHK ein. Für welche Positionen sie sich einsetzen, entscheiden die Unternehmen selbst – über die Vollversammlung. So verabschieden sie unter anderem ein Positionspapier zur Landtagswahl 2016, steuerpolitische Kernforderungen zur Bundestagswahl 2017 und eine landesweite Resolution zur Integration von Flüchtlingen.
    Einsatz ist natürlich vor allem gefragt, wenn es um die lokale und regionale Politik geht. 2015 beschließt die IHK-Vollversammlung das Einzelhandelsleitbild „Vorfahrt für die Innenstadt“ sowie ein aktualisiertes Verkehrsleitbild, 2017 das Positionspapier „Digitalisierung für die Region Trier“ und tourismuspolitische Forderungen, wie die Branche mit ihren Unternehmen in Rheinland-Pfalz weiterentwickelt und gestärkt werden kann. Zu den weiteren diskutierten Themen zählen Straßenbauvorhaben ebenso wie Herausforderungen in der dualen Ausbildung und der Breitband-Ausbau.

    Hoher Besuch
    Wo den Unternehmen bei ihrer Arbeit Probleme im Weg stehen, das können sie den Politikern von Angesicht zu Angesicht mit auf den Weg geben. Ministerpräsidentin Malu Dreyer war in den vergangenen Jahren bereits mehrmals zu Gast in der IHK-Vollversammlung, um mit den Mitgliedsbetrieben zu diskutieren. Auch Bundesjustizministerin Katarina Barley, Wirtschaftsminister Volker Wissing und CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner haben in der vergangenen Legislaturperiode die Sitzungen besucht und aktuelle Fragen erläutert.

    Historie und hohe Ziele
    Von Beginn an ging es der IHK-Vollversammlung um die Förderung der gewerblich-industriellen Entwicklung der Region sowie des Handels. Hier bringen die Unternehmen und die Kammer ihre Expertise und Standpunkte auf zahlreichen Feldern ein: Flächennutzung, Infrastruktur, Wirtschaftsförderung, Unternehmensgründungen, Standortmarketing, Bürokratieabbau, attraktive Innenstädte, fairer Wettbewerb, gut ausgebildete Mitarbeiter und vieles mehr. Immer unter der Prämisse, gemeinsam mit einer starken Stimme für die Region zu sprechen und die Akteure an einen Tisch zu bringen, um übergreifende Konzepte zu gestalten statt Flickschusterei zu betreiben.
  • Vollversammlung: Herausforderung und Privileg!

    Unternehmer nutzen ihr Engagement, um Netzwerke zu knüpfen und Einfluss zu nehmen

    „Ein Unternehmer sollte in einer Stadt wie Trier kein U-Boot sein“, sagt Hanns Rendenbach. Der Inhaber der traditionsreichen Trierer Lederfabrik ist seit stolzen 25 Jahren in der Vollversammlung der IHK Trier aktiv, seit 2004 als Vizepräsident. Mit dem Ende der laufenden Legislaturperiode und der Neuwahl im August/September 2019 möchte der 62-Jährige sein Amt in jüngere Hände übergeben. „Wechsel bringt Kreativität!“, davon ist er überzeugt.
    So rät Rendenbach anderen Unternehmern aus der Region, sich als Kandidat für die Vollversammlungswahl aufstellen zu lassen. Dazu haben sie bis zum 28. Mai die Gelegenheit. „Hier können sie im Sinne der Wirtschaft etwas bewegen!“ Im Alltag stünde man den Herausforderungen in der eigenen Branche gegenüber. Das ehrenamtliche Engagement für die IHK aber öffne den Blick auch für die anderen Branchen und aktuelle wirtschaftspolitische Fragen, die man ansonsten deutlich vernachlässigen würde.

    Vor allem habe er seine Ehrenämter immer als Traineeprogramm gesehen – eine Herausforderung für ihn selbst, um neue Aufgaben zu meistern. So begann Rendenbachs Engagement 1989 beim Kreis Junger Unternehmer, wo er von 1990 bis 1995 Vorstandsmitglied und von 1991 bis 1993 Vorsitzender war. Später, von 2001 bis 2011, engagierte er sich zudem als Vorsitzender für die Vereinigung Trierer Unternehmer.

    Tore öffnen sich
    Als junger Geschäftsmann, der gerade vom Studium in Köln zurückgekehrt war und den Betrieb vom Vater übernahm, lernte er das Netzwerken sehr zu schätzen. „Damit haben sich mir die Tore vieler regionalen und teilweise auch überregionalen Unternehmen geöffnet“, erzählt er. Ein interdisziplinäres Netz von verbundenen Betrieben sei so entstanden – und damit auch ein privater Freundeskreis, den er bis heute sehr schätze. „Man hilft sich untereinander und kann die anderen um Rat fragen, das ist sehr wertvoll.“
    Außerdem lerne man, Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen, vor einem großen Publikum aufzutreten und sich durchzusetzen. „Wenn Sie mit selbstbewussten Unternehmern diskutieren, ist das etwas völlig anderes als im eigenen Betrieb, wo die Entscheidungen gelten, die Sie treffen.“ So habe er schon so manche spannenden Abende mit heißen Debatten erlebt.
    Rückblickend habe er das Gefühl, dass das Miteinander mit der Politik im Laufe der vergangenen Jahre besser und konstruktiver geworden sei, sowohl in der Stadt Trier als auch auf Landesebene. Die IHK werde dank ihrer Arbeit als Sprachrohr der Wirtschaft wahrgenommen. Und als Vollversammlungsmitglied lerne man die IHK, ihre Akteure und Aufgaben erst richtig kennen und entwickle eine besondere Sensibilität für wirtschaftspolitische Fragen.
    „Für mich ist die Vollversammlung der IHK der ,wirtschaftliche Senat unserer Region‘ als Ort der Information, der Entscheidung und der Kommunikation nach außen. Es ist ein Privileg, eine Herausforderung, ja sogar eine Verpflichtung für den regionalen Unternehmer, dabei zu sein. Ich bedanke mich dafür, diese Chance gehabt zu haben.“

    „Ich kann es jedem empfehlen“
    Eine Chance, die auch Helmut Meeth von 1999 bis 2009 nutzte. In dieser Zeit war der Geschäftsleiter des in Wittlich ansässigen Fenster- und Türenherstellers Mitglied der IHK-Vollversammlung. „Für mich war damals das ausschlaggebende Argument für mein Engagement, Menschen aus der Region kennenzulernen, die unternehmerisch tätig sind – und hier habe ich dann auch die meisten Kontakte geknüpft“, sagt der 61-Jährige. Von diesem großen Netzwerk profitiere er bis heute.
    „Außerdem haben Sie so an der Entwicklung der Region teil und können etwas bewirken. In den Gesprächsrunden vor Ort bekommen Sie viel mehr vom aktuellen Geschehen mit.“ Daher könne er das Engagement in der Vollversammlung nur jedem empfehlen.
    Die Bekämpfung des Fachkräftemangels sieht er als bedeutendste Aufgabe für die kommenden Jahre. In Wittlich siedelten sich immer mehr Betriebe an, doch woher die Arbeitskräfte kommen sollten, wisse niemand. Eines der Themen, zu dem sich die IHK als Interessenvertretung der Wirtschaft einbringt und zusammen mit Unternehmen, Politik und Institutionen nach Lösungen sucht.
    Sein ehrenamtliches Engagement pflegt Meeth natürlich weiter, aktuell im Präsidium des Verbands Fenster + Fassade. Und er gehört dem IHK-Wahlausschuss an, der unter anderem die Fristen und Termine bestimmt.
    Betreut wird er von IHK-Rechtsreferentin Jennifer Schöpf, die ebenfalls Ansprechpartnerin für alle Unternehmer ist, die sich für eine Kandidatur interessieren.

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